Was ich darunter verstehe
Kleine Programme, die wiederkehrende Arbeit erledigen, damit Sie sich um den Rest kümmern können. Manchmal mit KI-Modellen im Hintergrund, manchmal ganz ohne. Die Frage ist nie “wie viel KI” sondern “was spart’s Ihnen konkret im Monat”.
Ich verkaufe Ihnen keine “agentische Plattform” und keine “KI-Transformation”. Ich frag Sie, welche zwei oder drei Aufgaben Sie jede Woche manuell machen und ob die sich automatisieren lassen. Wenn ja, machen wir das. Wenn nein, sag ich’s Ihnen.
Wo’s typischerweise sich rechnet
Content & Texte. Produktbeschreibungen für Webshops, Social-Posts, Blog-Drafts, Antworten auf Standard-Anfragen. Sie geben Stichpunkte, ich bau Ihnen einen Workflow, der erste Entwürfe liefert. Sie redigieren: die Arbeit pro Stück fällt von einer Stunde auf zehn Minuten.
Buchhaltung-Vorbereitung. Belege automatisch sortieren, Daten extrahieren, in Ihre Buchhaltungs-Software einspielen. Spart Steuerberater-Stunden und Ihnen Nerven. Geht mit Tools wie BMD, sevdesk oder einfach Excel-Export für Ihren Berater.
Recherche & Monitoring. Wettbewerber-Preise täglich abfragen, neue Bewertungen aus Google/TripAdvisor zusammenfassen, Branchen-News filtern. Sie bekommen einmal pro Woche ein Mail mit dem, was wirklich relevant ist.
Kunden-Anfragen vorsortieren. Eingehende Mails klassifizieren, Standard-Antworten vorschlagen, dringende Sachen markieren. Reduziert Ihre Mail-Zeit auf das, wo Sie wirklich gebraucht werden.
LinkedIn-Outreach (B2B). Automatisierte Connection-Anfragen, gestaffelte Folge-Nachrichten, alles regelkonform. Funktioniert, wenn Ihr Angebot zu Ihrer Zielgruppe passt, nicht als Allheilmittel.
Wie der Stack aussieht
Mein Werkzeugkasten ist eine Mischung: OpenAI und Azure-Modelle für Sprache, kleinere Open-Source-Modelle wo Datenschutz wichtig ist, klassische Programmierung mit Python oder Go für die Verbindungen. Bei tiefen Microsoft-Stack-Themen oder größerer Konzern-Architektur hole ich einen Spezialisten aus meinem Netzwerk dazu, Sie haben weiterhin nur mich als Ansprechperson und eine Rechnung.
Was Sie zu sehen bekommen: ein Workflow, der läuft. Was im Hintergrund werkelt, ist meine Sache.
Was es kostet
KI-Automation lässt sich schwer pauschalisieren. Zwei Modelle:
- Workshop + Konzept (zwei Tage): 1.500–2.500 €. Wir schauen uns Ihre Abläufe an und ich mach Ihnen einen Vorschlag mit konkreten Use Cases und Aufwandsschätzung. Falls am Ende nichts daraus wird, ist das Workshop-Honorar Ihres, kein Schaden.
- Umsetzung: Festpreis pro Workflow, meistens 1.000–4.000 € pro Stück. Plus laufende Betreuung 50–150 €/Monat (Modell-Updates, kleine Anpassungen).
Modell-Kosten (OpenAI, Azure) gehen direkt von Ihnen oder über einen Pauschal-Aufschlag. Bei kleinen Workflows reden wir von 5–30 € im Monat, bei großen Volumen mehr.
Was ich nicht baue
Keine “KI-Beratung” als Buzzword. Keine generischen Chatbots, die in zwei Wochen niemand mehr nutzt. Keine “agentische” Multi-Tool-Architektur, wenn ein einfacher Cronjob mit zwei API-Calls reichen würde.
Preise & Aufwand
| Paket | Setup | Monatlich | Was drin ist |
|---|
| Use-Case-Workshop | 490 € | | Halbtag, schriftliche Auswertung welche Automation sich rechnet |
| Skill / Workflow | ab 490 € | ab 80 € | Ein konkreter Workflow (z. B. Beleg-OCR, Lead-Triage), Hosting + Token |
| 2nd-Brain Pilot | 490 € | 80 € | Wissensbasis als Markdown-Wiki, vom Handy lesbar (Pilot-Slot, sonst ab 1.500 €) |
| KI-Sprechstunde | | 120 €/h | Akute Frage, Use-Case-Check, Sparring |
Token-Kosten (Azure/OpenAI/Anthropic) werden 1:1 weitergegeben, nichts aufgeschlagen. Alle Preise netto.
Häufige Fragen
Was kostet KI-Automation realistisch für ein KMU?
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Einmaliger Workflow zwischen 1.000 und 4.000 Euro Festpreis, je nach Komplexität. Plus laufende Modell-Kosten (OpenAI/Azure) zwischen 5 und 50 Euro pro Monat bei kleinen Workflows. Wenn ein Workflow Ihnen fünf Stunden Arbeit pro Monat spart, rechnet er sich nach drei bis sechs Monaten.
Welche KI-Modelle nutzen Sie?
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Kommt auf den Anwendungsfall an. Für Sprache typisch GPT-4, Claude, Gemini Pro oder Azure OpenAI. Für Datenschutz-sensible Fälle Open-Source-Modelle lokal oder auf eigenem Server. Ich nutze einen LiteLLM-Router, der zwischen Modellen wechseln kann. So ist niemand auf einen einzigen Anbieter festgenagelt.
Sind meine Daten bei OpenAI / Azure sicher?
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Für Standard-Use-Cases ja, Azure OpenAI in der EU-Region (Schweden) ist DSGVO-konform und Ihre Daten werden nicht zum Training verwendet. Für besonders sensible Daten (Patientendaten, interne Dokumente) baue ich lokal mit Open-Source-Modellen.
Was passiert, wenn das KI-Modell upgrade kriegt oder umgestellt wird?
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Deshalb der LiteLLM-Router. Wenn OpenAI ein neues Modell bringt oder Anthropic ein anderes wird billiger, hänge ich um, ohne dass Ihr Workflow anders wird. Im Wartungspaket ist das drin.
Macht KI meine Mitarbeiter überflüssig?
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In der Regel nicht, sie nimmt Routine-Arbeit weg, damit die Mitarbeiter sich auf das konzentrieren können, wo sie wirklich gebraucht werden. Bei einem Reinigungsbetrieb heißt das, dass die Disposition nicht jeden Mittwoch zwei Stunden Excel-Listen umsortiert. Stellen Sie sich keine „Revolution" vor, sondern „weniger nervige Klein-Aufgaben".
Können Sie auch ChatGPT-Plus oder Microsoft Copilot Lizenzen einführen?
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Ja, einfache Sache. Lizenzen besorgen, Schulung von zwei Stunden, Use-Case-Workshop. Ab 500 Euro Festpreis je nach Teamgröße. Manchmal reicht das schon, ohne dass es eigene Workflows braucht.
Schreiben Sie mir kurz, welche Aufgabe Sie loswerden wollen.